Der letzte Tag Urlaub…
So. Wie ihr sicher gemerkt habt, gab es gestern Abend keinen Blog mehr, da wir erst sehr spät aus Zingst zurück kamen. Das heißt wir sind im Dunkeln die 8km heim. Das witzige wir hatten Lichter, nur leider nicht mit, außer Bens Rücklichtlampe, die er auf steter Epileptiker-Funktion eingestellt hatte. Also ging es halt so zurück ins Camp. Etwa ein Drittel der Strecke besteht aus Wald, dementsprechend war es angenehm “hell” beleuchtet. Irgendwo auf dem Weg lag auch ein umgestürzter Baum, den wir beide erstmal ordentlich mitgenommen haben, aber es gab keinerlei Verletzungen.
Der restliche Tag verlief in etwa nach dem Prinzip mit dem Fahrrad nach Zingst nach dem Mittag, angekommen: erstmal ein Fischbrötchen, dann das alltägliche Radler. Dann gab es das obligatorische Eis für Ben und es ging zum Strand.
Als wir uns dann bereit für das Sonnen gelegt hatten, kamen Wolken über Wolken und es windete einem fast das Toupet vom Kopf. Ben wollte sich trotzdem im Sand verbuddeln lassen. Gewollt. Getan.
Wind. Wind. Sturm.
Also wieder anziehen und dann hatten wir erstmal eine Menge geschafft ^^ und gingen ein Fischbrötchen essen. Danach saßen wir in unseren Windbreakern zwei Stunden auf der Wasserbrücke und ließen uns die Scheitel zerstören und versuchten eine Videobotschaft für euch zu erstellen, doch der Wind vernichtete das mit einem ständigen Knarren und Knacksen.
Es war also ein recht windiger und wolkiger Tag. Nach zwei Stunden rumsitzen und vergeblich nach schönen Frauen Ausschauhalten wechselten wir die Sitzbank. Soll heißen wir gingen erstmal ein Radler trinken und ein Fischbrötchen essen. Es gab ein Eis. Wir liefen dann einmal die Strandstraße, die gleichzeitig auch Hauptstraße ist, hoch und runter. Ist eigentlich auch die interessanteste und auch nur die, wo Leute zu sehen sind. Ansonsten ist es ziemlich leer. Aber in drei Straßen befinden sich 200.000 Touristen.
Nach längerer Zeit gab es nochmal Fischbrötchen und Eis, sehr zum Vorteil von Bens leichter Laktoseallergie.
Nun hatten wir kein Geld mehr. Doch am Abend trafen wir nochmals die Luise, die uns erstmal zeigte, wo eine Sparkasse ist.
Ach, ja, da soll nochmal einer sagen Geld mache nicht glücklich. Als wir es hatten, mussten wir erstmal ein Eis essen gehen. ^^
Danach ging es zurück.
Wege erscheinen einem viel länger ohne Licht und Winde wirken wie Orkane.
Aber jetzt haben wir unseren letzten Tag.
Dieser fing sonnig an und als wir beim Frühstück saßen, begann es zu regnen.
Der ganze Tag bisher, konnte sich noch nicht entscheiden, ob es regnen oder einfach nur bewölkt sein soll.
Wir entschieden Riesen-Schach zu spielen. Was soll man sagen? Ben verlor zweimal.
Jetzt gibt es gleich Mittag und dann werden wir einfach mal nach Zingst radeln und schauen, was dort so passiert.
Liebe Grüße… euer Marci !
Heidi Garbe sagte,
20. Juli 2009 um 17:25
Jungs,ich ziehe den Hut vor euch.Klasse Leistung und tolles Durchhaltevermögen!!! Wünsche euch noch ein paar schöne Tage an der Ostsee,vor allem wettermäßig.Bin nächste Woche an der Talsperre Pöhl (nur 50km von Gera).Könnt ja mal vorbeikommen.(Übrigens habe ich den ersten Flug meines Lebens gut überstanden)
Bis bald!
Leni sagte,
22. Juli 2009 um 13:21
hat der kaiser denn immer noch keine mätresse gefunden?